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Reife Prozesse


Ein DIN/ISO-9001-Zertifikat bestätigt, dass der Zertifizierte die vorgegebenen Qualitätsrichtilinien einhält. Mehr nicht. Insbesondere weder, dass Prozesse eine bestimmte Reife haben, noch, dass Prozess-Management-Regeln eingehalten werden.


Der allgemein anerkannte Bedarf im globalen Wettbewerb ist allerdings, extrem hohe Produktqualität durch möglichst reife Prozesse zu erreichen und zu sichern.


Die abnehmende Fertigungstiefe bei Maschinen- und Fahrzeugbauern überträgt die damit verbundenen Aufgaben auf das Verhältnis Hersteller ./. Zulieferer. Die DIN/ISO-9001-Zertifizierung ist schon lange keine ausreichende Vertrauensgrundlage mehr. Hersteller fordern zunehmend das Erfüllen zusätzlicher Normen wie ISO/TS 16949, VDA 6.2, APQP, was die Zulieferer mit Normenvielfalt teils grenzwertig belastet je kleiner sie sind.

Reifegradmodelle sind Instrumente, mit denen insbesondere Zulieferer in Vorhand gelangen können. Die Idee ist – vereinfacht ausgedrückt – die Prozesse so gut zu gestalten und zu pflegen, dass die Erfüllung aller anderen, auf Produktqualität zielenden Normen als ›Abfallprodukt‹ abfällt.


Die Norm ISO/IEC 15504, SPICE genannt, und De-facto-Normen wie Automotive SPICE und CMMI haben ihre Wurzeln in der Software-Entwicklung. Dort haben sie sich als Reifegradmodelle bewährt und kommen zunehmend bei der Entwicklung von Hardware, Mechanik und technischen Systemen zum Einsatz, CMMI auch bei Dienstleistungssystemen. Wir sind mit diesen Normen, ihrer Einführung und ihrer Nutzung in der betrieblichen Praxis vertraut. Fordern Sie uns!